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1803 wurden die zwei noch verbliebenen Einleiber bei einem Wirt in Kost gegeben. Das Spital selbst diente 1806 vorübergehend als Kaserne, um 1818 schließlich wieder seiner ursprünglichen Funktion als „Versorgungshaus für arme und hilfsbedürftige Personen aus der Bürgerschaft des Marktes“ mit drei Pfleglingen zugeführt zu werden. Ignaz von Kürsinger schreibt in seinem 1853 erschienen Buch "Lungau" über die Belegschaft des Barbaraspitals: "....Die Pfründner, durchaus altersschwache, erwerbsunfähige Leute, dermalen sieben an der Zahl, sind einfach und reinlich gekleidet, und leiden an dem Nothwendigen, wie ihr gutes und zufriedenes Aussehen beweist, ganz und gar keinen Mangel...". Die Aufsicht über das Barbaraspital führten bis 1850 Pfarramt und Pfleggericht, danach Pfarre und Gemeindevorstehung, bis der Spitalsfond und die Verwaltung 1863 der Gemeinde allein überantwortet wurden. Dies blieb so bis1962, als das Barbaraspital geschlossen und das Altersheim in der Bahnhofstraße eröffnet wurde. |