Spenden und Festtagsgaben

Geldspenden flossen dem Spital nicht nur von Tamsweger Bürgern zu, sondern auch von Kaufleuten aus Salzburg. Diese Zuwendungen waren teilweise zweckgebunden. So z.B. 15 Gulden von der Witwe des Christof von Kuenburg im Jahre 1607 zur Aufbesserung der Kost an bestimmten Festtagen. Ein Tarif aus dem 18. Jh. berichtet über die damals übliche Festtagskost: 5 x im Jahr, nämlich im Fasching, zu Ostern, Pfingsten, zur Kirchweih und zu Weihnachten erhalten die Insassen des Spitals je 5 weizerne Krapfen und ein Pfund Rindfleisch. Zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten (den Doppelfeiertagen) zusätzlich ein Pfund Kalbfleisch und ¾ Liter Bier, am Heiligen Abend um 10 Kreuzer Obst, am Johannstag ein Kanndl Wein.