Ausflüge
'Salzburger Jugendpreis' und 'Tu was, dann tut sich was'
Am 23. Mai stellte sich die Museumsjugend im Rahmen von 'Tu was, dann tut sich was' der selbigen Jury. Wir 13 konnten die Jury überzeugen und wurden am darauffolgenden 24. Mai als prämiertes Projekt bekannt gegeben. Wir möchten uns hiermit noch einmal herzlich bei der Jury für die Prämierung und bei den Organisatoren bei dieser einzigartigen Chance für den Lungau herzlich bedanken!
Drei Tage später, nämlich am Freitag, dem 27., wurden wir nach Salzburg in die Rotunde der Salzburg AG eingeladen, da wir als Museumsjugend auch beim 'Salzburger Jugendpreis' unter die sechs nominierten Projekte gewählt wurden. Also stellten wir die Museumsjugend im Rahmen der Veranstaltung vor und konnten auch einige Fragen von den Mitbewerbern beantworten. Bei der Preisvergabe mussten wir leider erfahren, dass es nicht für einen der ersten drei Preise gereicht hat. Der Ausflug hat trotzdem allen Beteiligten - diesmal 15 - sehr gefallen. Nicht zuletzt durch die Einladung zum Buffet von der Salzburg AG.
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Update: MuJu und Tu-was in den Lungauer Nachrichten (KW 23 / gelesen am 12. Juni 2011)
Ausflug der Museumsjugend nach Predlitz
Eine Sammlung der besonderen Art besichtigte die Museumsjugend am 26. Februar: Richard Pieber sammelt seit Jahrzehnten die Überreste von Flugzeugteilen, die im Zweiten Weltkrieg über dem Lungau und dem Bezirk Murau niedergegangen sind. Was auf den ersten Anblick als Sammelsurium eines WK II - Freaks anmuten könnte, entpuppt sich bei genauerer Führung als spannender und wichtiger Forschungsbeitrag zur regionalen Zeitgeschichte. Richard Pieber sammelt das Material nicht nur, er dokumentiert genauestens, recherchiert weltweit in den Akten, identifiziert die Einzelteile, rekonstruiert Tathergänge und macht aufmerksam auf tragische Einzelschicksale. So bewirkte er, dass ein "Schrott"abtransport aus Niedersölkin die Errichtung einer Gedenkstätte mündete, oder er vermittelte die Begegnung von früheren Feindpiloten der deutschen Luftwaffe und der US-Airforce. Rekonstruktionsmodelle illustrieren die zusammengetragenen Wrackteile, Beiträge in militärhistorischen Zeitschriften halfen schon so manche Unklarkeit beim Auffinden und bei der Identifizierung von Kriegsopfern zu beseitigen.
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Ausflug Keltenmuseum Hallein
Unser heuriger Herbstausflug führte uns zunächst ins Keltenmuseum Hallein. Dort wurden wir von Direktor Mag. Stefan Moser empfangen und durch die spannende Schaupräsentation geführt. Das museumspädagogische Programm hat uns interessante Erfahrungen über die Identifizierung alter Knochen gebracht. Schließlich ist es bei archäologischen Funden sehr wichtig festzustellen, ob es sich um ein männliches oder weibliches Skelett handelt, wie alt dieser Mensch geworden ist, welche Körpergröße er hatte oder wovon er sich ernährt haben könnte. In den (viel zu kurzen) dreieinhalb Stunden bekamen wir auch Einblicke in die Restaurierung von Fundstücken.
Links: http://www.keltenmuseum.at http://www.forschungszentrum-duerrnberg.at/de
Tauernbahnmuseum Schwarzach
Als zweites Ausflugsziel besuchten wir das Tauernbahnmuseum, wo Prof. Mag. Erich Arlhofer eine sehenswerte Ausstellung zum Jubiläum "100 Jahre Tauernbahn" gestaltet hat. Er und sein Vater führten uns durch die Sonderausstellung und durch das Museum. Natürlich bekommt eine Museumstour erst dann den richtigen Pfiff, wenn man Dinge selbst ausprobieren kann. Also haben wir die Schaulokomotive besonders genau unter die Lupe genommen, und die Telefonanlagen waren ein wahrer Heuler. Dank an alle, die den heurigen Ausflug der Museumsjugend zu einem wirklichen Erlebnis werden ließen.
Link: www.museum-tauernbahn.at