Gräberfeld Puch-Urstein

Wissenschaftliche Bearbeitung des späthallstattzeitlichen (6. Jh. v. Chr.) Gräberfeldes von Puch – Urstein durch T. Rabsilber, Universität Bochum.
Die Ausgrabungen im Vorfeld der Errichtung der neuen Fachhochschule Puch Urstein erbrachten neben weiteren Teilen einer spätkeltischen Siedlung des 1. Jh.s v. Chr., einen Wohnbereich der späten Bronzezeit und die Reste einer frühneuzeitlichen Jagdanlage.
Den wesentlichsten und spannendsten Befund stellen jedoch 17 Brand- und Körpergräber der späten Hallstattzeit (2. Hälfte des 6. Jh. bzw. an den Beginn des 5. Jh. v. Chr.) dar.
Die Körpergräber - zwei Frauen, ein Mädchen und ein Knabe - ließen sich nur anhand der Beigaben, Waffen, Bronzeschmuck und Gefäßkeramik erkennen. Organisches Material, wie z. B. Knochen, war durch den aggressiven Lehmboden vollständig vergangen.

 

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