Eröffnung „300 Jahre Samson“

Die Eröffnung der Sonderausstellung im Lungauer Heimatmuseum Tamsweg fand am Sonntag, 30. Mai 2021, statt.

  • Präsentation des Samson-Talers durch Alexander Schreilechner, Thomatal
  • 300 Jahre Samson – Eine Einführung in die Ausstellung
  • Eröffnung der Ausstellung

Aufgrund der beschränkten Zugangsbestimmungen im Museum wurde diese Veranstaltung online per Zoom übertragen.

Fest der Landespatrone

Am 24. September 2020 feiert Salzburg das Fest der Landespatrone. An diesem Tag öffnet das Lungauer Heimatmuseum Tamsweg bei freiem Eintritt seine Pforten von 10-12 und von 14-16 Uhr und zeigt in einer kleinen Sonderschau „Religiöses aus dem Depot“

Wir freuen uns auf Euren Besuch. Bitte die Maskenpflicht beachten!

Wenn Wertvolles im Boden schlummert

Tipps und Regelungen für den Umgang mit archäologischen Funden

„Wertvolle Objekte umgeben uns beinahe überall im Boden. Wie aber ist mit diesen Spuren der Vergangenheit umzugehen, wenn diese bei Bauarbeiten, beim Umgraben im Garten oder beim Pflügen am Feld zutage treten? Wem ist der Fund zu melden? Was darf behalten werden?  All diese Fragen beantwortet die neue Broschüre „Archäologisches Erbe – Was tun?“.“
aus der Salzburger Landeskorrespondenz, 17.09.2019: Link zum Beitrag

Unverzichtbare Bewahrer von regionalem Kulturgut

Generalversammlung des Landesverbandes Salzburger Museen und Sammlungen

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.03.2019

(LK) Salzburgs Museumslandschaft ist vielfältig – dank der mehr als 100 Regionalmuseen und Sammlungen. „Seit zehn Jahren trägt der Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen viel zur gelingenden Vernetzung und Kooperation dieser Museen untereinander bei. Daraus entstand etwa das Salzburger Museumswochenende, an dem rund 10.000 Besucher das kostenlose Vermittlungsangebot nutzen“, so Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn anlässlich der Generalversammlung, die am Samstag im Haus der Volkskulturen abgehalten wurde, und des Zehn-Jahres-Jubiläums.

Genau vor zehn Jahren fand die Gründungsversammlung des Landesverbandes Salzburger Museen und Sammlungen (LVSMS) statt. Gründungsobmann war Alfred Huemer vom Museumsverein Obertrum. Seit 2018 hat Andrea Dillinger, Leiterin des Museums Schloss Ritzen in Saalfelden, diese Funktion übernommen. Schellhorn bedankte sich für das durchgehende Engagement des Landesverbandes und seiner großteils ehrenamtlichen Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, dass sie sich stets dafür einsetzen, die museale Landschaft Salzburgs zukunftsorientiert und in einem Miteinander zu gestalten.

Regionalmuseen zukunftsfit machen

So wurde unter anderem die Struktur für die Einspeisung von ausgewählten Exponaten in bestehende Online-Datenbanken geschaffen und das Weiterbildungsangebot stark ausgebaut, wie beispielsweise mit dem Lehrgang zum Qualifizierten Museumsmitarbeiter. Das Salzburger Museumswochenende hat sich etabliert, die Kooperation und Vernetzung untereinander sowie die Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg wurden verstärkt.

Projekt Museumspraktikum startet im Sommer

„Und im Sommer 2019 werden wir erstmals das Projekt Museumspraktikum starten und den Schwerpunkt der Kunst- und Kulturvermittlung für Kinder und Jugendliche weiterhin forcieren“, so Schellhorn. Insgesamt stehen den Regionalmuseen durch Unterstützung des Landes 1,2 Millionen Euro für 2019 zur Verfügung.

Fotos: Land Salzburg / Franz Neumayr

Frauenbilder

Am Sonntag, 19. Mai 2019, um 14.00 Uhr, eröffnen wir unsere Sonderausstellung „Frauenbilder aus dem Lungau, Kärnten und Tirol. Bergbäuerinnen durch die Linse von Erika Hubatschek“ im Lungauer Heimatmuseum Tamsweg.

Die Ausstellung zeigt großformatige Leinendrucke aus der Arbeits- und Lebenswelt der bäuerlichen Frauen von 1939 – 1954. Erika Hubatschek und „ihre“ Bergbäuerinnen sind sich immer auf Augenhöhe begegnet: die „Gstudierte“ verstand es, direkt von Frau zu Frau den Kontakt zu knüpfen – und oft hat sie selbst auch mit Hand angelegt bei den Arbeiten, die gerade anstanden. Immer war der Fotoapparat dabei, auch Notizblock und Bleistift, und mit offenen Augen, Ohren und Herz war Erika Hubatschek ganz bei der Sache. Nur so konnten diese berührenden, ungestellten Fotos gelingen, gleichsam aus dem Lebensfluss herausgehoben. Ein Schatz, der uns heute viel über die damalige Zeit, Frauenleben, Frauenarbeit und natürlich auch über die Fotografin selbst erzählt.

Diese Ausstellung „Frauen aus dem Lungau, aus Tirol und Kärnten – Bergbäuerinnen durch die Linse von Erika Hubatschek“ zeigt die frühesten Hubatschek-Bilder von 1939 aus dem Lungau, sowie Klassiker ihres späteren Schaffens aus Tirol und Kärnten: Porträts und Arbeitsfotos aus der weiblich-bergbäuerlichen Lebenswelt von gestern.

„Museumsportal 4“ erscheint am Tag der Salzburger Museen

Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift Museumsportal wurde am 21. Mai 2017, dem Tag der Salzburger Museen, präsentiert. „Museumsportal 4“ steht ganz im Zeichen der römischen Funde vom Staudingergut in Steindorf bei Mauterndorf. Seit den ersten Grabungen im Jahr 1970/71 durch den Archäologen Dr. Robert Fleischer hat der Lungauer Museumsverein Tamsweg immer wieder die Forschungen unterstützt, ob durch die Mitfinanzierung von Prospektionen oder durch die nun abgeschlossene wissenschaftliche Bearbeitung der Funde von 1971.

Außerdem haben wir den Historiker Hanno Bayr eingeladen, sein neues Buch „Berlin trifft Mauterndorf. Eine Reise mit Epenstein und Göring“ vorzustellen, das im Peter Klammer Verlag erschienen ist.

Steindorf
(Fotonachweis: Robert Fleischer, ÖAI)
http://www.klammerverlag.at/die-werke-klammer-verlag-berlin-trifft-mauterndorf.html

Bericht der Bezirksblätter Lungau auf meinbezirk.at

Von der Aufklärung ins Biedermeier

Folder der Sonderausstellung 2016Der Lungau in den Jahren 1790 – 1849

Eine Sonderausstellung im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Salzburg bei Österreich 1816-2016“


„Nun begann die Ablegung des Huldigungs=Eides. Diese feyerliche Handlung, die Anrede des Herrn Pflegers und die Dankrede des gräfl. Kuenburgischen Oberverwalters, H. Fr. v. Rottmayr, verfehlten ihre Wirkung nicht. Wenige Augen blieben trocken; kein Herz ganz ungerührt. Mit einem feyerlichen Hochamt und dem Ambrosianischen Hymnus wurde das Fest geschlossen.“ Als 1803 die Bevölkerung Salzburgs ihren Huldigungseid auf den neuen Landesherrn Ferdinand von Habsburg ablegte, war noch nicht abzusehen, dass das Land in den folgenden zwölf Jahren bis zur endgültigen Eingliederung in die Habsburger Monarchie 1816 mehrmals seine nationale Zugehörigkeit wechseln sollte. Mit den politischen Veränderungen war auch ein gesellschaftlicher Wandel verbunden. Welche Rolle spielte damals der Lungau in seiner Abgeschiedenheit? Wie wirkten sich die Franzosenkriege und die Veränderungen im politischen System auf das Gebiet aus? Und welche Spuren hinterließ  die Eingliederung in die Habsburger Monarchie im Bezirk? Die Ausstellung unternimmt eine Zeitreise in diese Umbruchszeit von 1790 bis 1848.

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